Gestern sind wir nach Neufeld umgezogen. Jazzaro hat jetzt eine helle, große Box und fühlt sich sichtlich wohl! Seit langem hat er mich auch wieder mit einem Wiehern begrüßt! Berichten zufolge ist er heute sogar schon gelegen – er ist also wirklich entspannt. Gestern habe ich ihn alles an der Hand gezeigt und heute habe ich es hoch zu Ross versucht. In den Hallen hat er sich schnell fallen lassen, nur im Viereck gab es viel zu sehen. Da sind die Koppeln gleich daneben und die sind natürlich spannend.
Wir sind heute auch zum ersten Mal wieder “normal” viel geritten. Die Böden sind toll und ich denke dass das die besten Voraussetzungen für den Wiederaufbau sind.

Eva hat uns dann auch noch besucht und ist zum ersten Mal auf Jazzi aufgestiegen. Es hat alles prima geklappt. Bei der Tante muss er arbeiten, aber das passt schon so! ;-)

In letzter Zeit hat sich auch abseits des Vierecks viel getan. Meine Trainerin ist mit ihren Pferden nach Maria Anzbach gezogen, aber ich habe mich entschlossen noch dieses Monat in Baden zu bleiben, da ich für das Schritt reiten keinen so langen Weg fahren wollte. Mit diesem Abstand habe ich nun für mich entschieden, dass ich nicht nach Maria Anzbach nachziehen werde, sondern mit Ende des Monats auf den Loobfelderhof in Neufeld ziehen werde und in diesem Zuge auch mein Training umstelle.

Eva wird sich ab nächsten Monat auch um Jazzaro kümmern und wir werden ihn gemeinsam langsam wieder aufbauen. So bin ich nicht mehr alleine und weiß dass sich auch jemand um meinen Jazz sorgt, wenn ich mal nicht kann.

Ich freue mich schon! Nächstes Wochenende gehts los!

Jazzaro geht es desweilen gut. Er ist brav und wir halten unsere paar Runden Trab ein.
Sein Winterfell musste er auch schon hergeben. Und als Zeichen für www.facebook.com/MovemberAustria habe ich ihm dieses Jahr einen Mo stehen lassen … *hihi*

Jazzaro im Movember

Heute war die Tierärztin zur Kontrolle da. Wir haben endlich den Segen bekommen. Jazzaro ist wieder gerade!
Die letzte Woche habe ich es mir zwar schon nicht mehr nehmen lassen ihn testweise anzutraben, um am nächsten Tag darauf zu kontrollieren ob es eh gehalten hat. Und das hat es! *juhuu*
Noch zehn Tage lang nur rundenweise Trab und jeden zweiten Tag Jodoformäther und Heilerde – dann sollte alles gut sein. Dann dürfte ich wieder normal reiten. *daumendrück*

Am 28. Oktober war dann nochmal zur Kontrolle die Tierärztin da. Ich habe ihn ihr vorlongiert und es war – Gott sei Dank – wiederum besser. Am tiefen, weichen Boden sieht man fast überhaupt nichts, aber dann ist er mehr in die Mitte gekommen und nur auf den zusammengetretenen Boden konnte man einen extremen Unterschied sehen. Wieder am weichen Boden ist er sich nach ein paar Runden wieder eingelaufen. Wir hatten dann ausgemacht, dass wir weitere zwei Wochen Schritt gehen, ihm Entzündungshemmer geben und dann wieder kontrollieren.

Am Mittwoch, 02. November war der Hufschmied da. Er hat unter den Einlagen, die Jazz ja wieder bekommen hat eine sehr starke Strahlfäule ausgemacht. Die hat er ihm jetzt ausgeschnitten und er hat gesagt, dass da richtig was raus gekommen ist. Wenn ich mich zurückerinnere, hatte Jazz vor seiner Lahmheit auch schon eine leichte Strahlfäule, die ich behandelt habe. Prinzipiell ist er leider generell sehr anfällig dafür. Auf jeden Fall habe ich das meiner Tierärztin berichtet und sie ist der Meinung, dass das sehrwohl ein Grund für die Lahmheit sein kann. In den nächsten Tagen sollte eine deutliche Besserung eintreten, wenn das das Übel war.
Gestern bin ich ihn schon probehalber angetrabt und meine, dass er jetzt schon nicht mehr wirklich rumpelt. Bitte, bitte, lass es das gewesen sein!

Am Montag durfte ich nach 12 Tagen Schmerztherapie zum ersten Mal wieder antraben. Und ich war zuversichtich. Bei der Untersuchung zuvor am Mittwoch war er gerade und wir hatten nur sicherheitshalber ein paar Tage angehängt.
Aber schon beim Schritt reiten habe ich gemerkt, dass er wieder kaum vorwärts geht, aber dass sich das Absetzen der Schmerzmittel am nächsten Tag so zeigt, hätte keiner gedacht. Wir haben eigentlich mit bis zu einenthalb Wochen gerechnet. Nun ja, dass er im Trab nicht gerade war, war dann abzusehen.

Gestern habe ich mir das Ganze an der Longe angeschaut. Am weichen Boden ist es sehr schwierig auszumachen, wie er was entlastet. Er geht auch nicht immer lahm – manchmal mehr, manchmal weniger. Und von Hand zu Hand unterschiedlich.

Heute früh war die Tierärztin wieder da. Auch sie hat ihn sich an der Longe angeschaut. Sowohl am weichen Boden, wo er auch in ihren Augen nicht mehr stark lahmt, und am harten Boden, wo es doch eindeutig ist. Aber der Wendeschmerz auf kleinen Radien ist weg. Sie geht davon aus, dass wohl nicht nur die Hufsohle beleidigt war, sondern auch die tiefe Beugesehne.
Jetzt geben wir ihm weitere zehn Tage Pause und dann noch eine Woche Schmerztherapie und hoffen das Beste.

Ich hoffe hier gilt auch: die Zeit heilt alle Wunden!

Seit letzten Mittwoch ist mein Jazz auf Schmerztherapie. Wir wollen das eine Woche lang durchhalten und hoffen, dass sich der Übeltäter geschlagen gibt. Denn auch die Tierärztin kann auf den Bildern nichts erkennen. Gestern hat zum ersten Mal nichts mehr pulsiert, was ein gutes Zeichen ist. Ich darf also noch hoffen. Denn wird es auch so nicht gut, muss mein armer Bub in die Klinik um einen noch genaueren Blick auf den Huf werfen zu können …

Gestern sollte es eigentlich wieder losgehen. Aber meiner Trainerin hat das, was sie gesehen hat, nicht gefallen. Sonntags war er gut und gestern wieder schlechter. Er tickt nicht, aber er geht ziemlich klamm. Dieses rauf und runter ist einfach zu wenig “positive Tendenz”. Also haben wir beschlossen am Mittwoch eine zweite Meinung dazu zu holen. Ich hoffe diese Tierärztin kann uns weiterhelfen.
Ich habe gestern dann wieder Sauerkraut draufgepackt.

Letzten Mittwoch war es leider ein bisschen schlechter. Der Boden war aber auch sehr hart. Am Donnerstag hat er ein Päuschen bekommen und am Freitag hat dann meine Trainerin einen Blick auf ihn geworfen. Da war es dann wieder etwas besser und sie hat das gesehen, was ich von oben schon gefühlt hatte – wir sind auf einem guten Weg und wenn er nicht auf die Vorhand fällt, ist er gerade. In den Ecken muss man das Tempo rausnehmen, aber sonst kann ich schon gute 10 Minuten durchtraben. Ich habe ihn dann sicherheitshalber ein Sauerkrautpatscherl auf den Huf gepackt. Den Tipp hatte ich von mehrern Seiten bekommen. Danke an dieser Stelle.
Denn gestern war er dann wiederum besser und ich habe mich auch um ein paar Minuten gesteigert. Heute habe ich meine erste Reitstunde nach der Pause. Ich bin gespannt, was wir versuchen werden.

Seit über einer Woche sitze ich wieder auf meinem Specko. Brav ist er und es wird auch von Tag zu Tag besser.
Am ersten Tag hat das Traben noch gar nicht geklappt – da war er noch eindeutig lahm, aber er wird immer williger und ich denke dass ihm jetzt langsam fad wird.
Auch wenn er wirklich sehr brav ist, kommt ihn ab und zu ein Quietscher aus, wenn ich ihn mit der Gerte touchiere und wenn ich die erste Länge getrabt bin, wartet er nur dass er wieder traben darf. Man könnte fast sagen er will freiwillig vorwärts gehen – unglaublich  ;D

Ganz sicher ist er sich aber in manchen Situationen noch immer nicht mit dem Auffußen und dann sieht man dass er noch nicht ganz gerade ist. Ich hoffe das wird noch und dass es auch weiterhin hält.

Die Pause hat uns aber sicher gar nicht so schlecht getan. Die Turniersaison war schon lange. Dennoch hoffe ich dass wir dieses Jahr noch Turniere starten können – ich würde wirklich gerne meine 3er Lizenz fertig sammeln.
Eins geht aber vor: Jazzis Genesung!

Heute bin ich zum ersten Mal wieder auf meinem Specko gesessen. Aufgesattelt, Helm sicherheithalber drauf und los. Wir sind sogar draussen am Viereck gewesen, weil er einfach so brav war. Nicht einmal wirklich guckig war er.
Heute bin ich eine halbe Stunde Schritt mit ihm gegangen. Ich hab zwar auch probiert auf jeder Hand eine Runde zu Traben, aber das geht noch nicht.
Geduld ist die Devise und ich hoffe, dass er morgen nicht schlechter ist.

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